Rathaus und Roland in Bremen - Hotel Munte am Stadtwald

04.07.2018

sehenswertes Bremen

Liebe Munte-Besucher, liebe Bremen-Entdecker,

herzlich willkommen in unserem Blog und unserer neuen Serie „Sehenswertes Bremen“. Jeden Monat stellen wir Ihnen hier Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps aus unserer schönen Hansestadt an der Weser vor. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Ihre Familie Pauls und das gesamte Team


Teil 1 Obernstraße, Sögestraße und der Bremer Marktplatz

Heute schlagen die Shopping-Herzen höher!
Denn heute stellen wir Ihnen die Obernstraße und die Sögestraße vor – DIE Einkaufsmeilen in Bremen City. Aber auch die Freunde der Kultur kommen nicht zu kurz, denn auch die Sehenswürdigkeiten rund um den Bremer Marktplatz werden unser Thema sein.
Viel Spaß beim Lesen!


Die OBERNSTRAßE ist die längste Shoppingstraße Bremens und hat sich schon seit dem Mittelalter neben der Sögestraße als eine der ersten Hauptstraßen unserer Stadt bewährt.
In der Flaniermeile vom Brill bis zum Marktplatz findet jeder Besucher etwas zum stöbern, bummeln, verschenken oder einpacken für zu Hause.  Ob Karstadt, Thalia, H&M oder Schuhe von ROLAND… für jeden ist etwas dabei. Und sollte es mal nordisch frisch sein gibt es auch überdachte Alternativen wie die Domshof- oder die Katharinen-Passage.

Ergänzt wird die Obernstraße durch die Sögestraße, welche ebenfalls mit interessanten Bekleidungs- und Schmuckgeschäften aufwartet.
Wer eine Portion Süßes für Unterwegs vertragen kann findet sich im Café Knigge ein.
Zum Ende der Sögestraße entdeckt man dann eines der bekanntesten Wahrzeichen der Hansestadt: die Skulptur „Schweinehirt und seine Herde“, von dem Bildhauer Peter Lehmann. Sie verbildlicht das Treiben der Säue – „Sögen“ -  durch die Straße im frühen Mittelalter. 
Über die Straße Schüsselkorb gelangt man zu den Läden Jack Wolfskin und Unterwegs – DIE Ausrüster für Bremer Schmuddelwetter und Abenteuerlustige.

Sögestraße in Bremen - Hotel Munte am Stadtwald

04.07.2018

Zurück beim Schlendern durch die Obernstraße ist der Bremer Dom stets in Sichtweite und führt jeden Besucher zuverlässig zum Marktplatz.

Dieser ist jedoch kein typischer Marktplatz,  sondern glänzt durch seinen freien Blick auf die umliegenden Sehenswürdigkeiten. Ausnahmen bestehen zur Oster- & Freimarktszeit. Dann findet man hier Mini-Ausgaben der Volksfeste auf der Bürgerweide vor. Zudem bietet er die Kulisse für den schönsten Weihnachtsmarkt Europas, welcher zusammen mit dem mittelalterlichen Markt „Schlachtezauber“ zu einem gemütlich, romantischen Streifzug durch die zahlreichen Stände einlädt.

Wer gerne über einen typischen Markt schlendern möchte, findet unter anderem einen unter der Woche auf dem nördlich gelegenen Domshof. Eine große Auswahl an Blumen gibt es auf dem Blumenmarkt auf dem Platz „Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof“. Beides unmittelbar in der Nähe des Marktplatzes. Weitere Wochenmärkte finden Sie hier.


Eindeutiger Treffpunkt auf dem Marktplatz und Weltkulturerbe ist der Roland. Die fünfeinhalb Meter hohe Statue wurde 1404 als Symbol für Freiheit und Marktrecht errichtet. Der Abstand der Knie beträgt übrigens genau eine Bremer Elle, welche früher als Maßeinheit galt.


Links vom Roland befindet sich ein weiteres Weltkulturerbe: das Rathaus, ebenfalls 1404 bis 1409 im Stil der Weserrenaissance erbaut. Insbesondere die beeindruckende Fassade ziert seit 1608 das Gebäude und macht es zu einem der schönsten Rathäuser Deutschlands. Als weitere Besonderheit ist zu nennen, dass das Bremer Rathaus das einzige europäische Rathaus des Spätmittelalters ist, das nie zerstört wurde.
Aber auch der Blick hinter die historischen Mauern lohnt sich. 
Einen virtuellen Rundgang finden Sie hier.


An der Westseite des Rathauses verstecken sich die Bremer Stadtmusikanten. Die weltbekannten Stars aus dem Märchen der Gebrüder Grimm stehen dort seit 1951 geschaffen von Gerhard Marcks und sind seitdem obligatorische Touristenattraktion und Wahrzeichen der Stadt. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall: Man sagt das Anfassen der Läufe des Esels bringt Glück!

Tipp für die Kleinen: Von Mai bis Oktober wird jeden Sonntag um 12:00 Uhr das Märchen der Stadtmusikanten im Domshof als Theaterstück aufgeführt. Die Aufführung ist kostenlos und dauert ca. eine halbe Stunde.


Gegenüber des Rolands befindet sich das Haus der Bürgerschaft.
Das Bremer Parlamentsgebäude wurde 1966 vom international renommierten Architekten Wassili Luckhardt geschaffen. Seitdem tagt hier der Bremer Landtag.
Wer in der Nähe ein lautes  „I-A“, „MIAU“, „WUFF WUFF“ oder „KIKERIKI“ vernimmt, hört nicht etwa entlaufene Tiere eines Bauernhof oder Tierstimmen in seinem Kopf sondern die Bremer Stadtmusikanten.
Diese erklingen nämlich wenn man eine Münze in das Bremer Loch wirft:
Eine unterirdische Spendenbüchse der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe, die aussieht wie ein Gully-Deckel. Das „Bremer Loch“ belohnt damit jeden Spender, der durch seinen Münzeinwurf gemeinnützige Projekte für die Bürger und Bürgerinnen Bremens unterstützt.

Haus Schütting in Bremen - Hotel Munte am Stadtwald

04.07.2018

Zur Rechten des Roland und direkt gegenüber vom Rathaus blickt man auf das Haus Schütting, 1537/38 im Renaissance Stil Flanderns erbaut und Sitz der Bremer Handelskammer. Einst war dieses Haus Sitz der Bremer Kaufmannschaft und diente unter anderem als Unterkunft für auswärtige Kaufleute. Der Name stammt vermutlich aus dem niederdeutschen „schütten“, was so viel bedeutet wie „schützen“. Seit1899 steht über dem Eingang der Grundsatz der bremischen Kaufmannschaft: „Buten un binnen, wagen un winnen".
 

Neben dem Schütting befindet sich das Kontorhaus am Markt: Sitz der Bremer Touristik Zentrale und „Treffpunkt für schöne Dinge und Momente“.
Hier kann man sich Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Stadtführungen einholen aber auch trockenen Fußes nach Lust und Laune flanieren.

Wie Sie sehen, Bremen hat einiges zu bieten.
Auch nächsten Monat stellen wir Ihnen wieder interessante Tipps und Ausflugsmöglichkeiten in unserer Hansestadt vor.

Bis bald,
Ihre Familie Pauls und das gesamte Team