MOIN aus Holzbuchstaben in der Lobby des Hotels Munte am Stadtwald

23.07.2019

Komm, wir geh’n um Pudding…

Liebe Bremen-Besucher und Freunde des Hotels Munte am Stadtwald,

norddeutsche Redensarten sind oft ein "Missingsch", ein Mix aus Platt- und Hochdeutsch. Typische Bremer Redewendungen und Wörter  haben wir ihnen in diesem Beitrag zusammengestellt:

  • Babbeler
    Bremer Bonbon-Spezialität (mehr Infos dazu im Blogbeitrag "Typisch Bremen: Babbeler")
  • Bonschen
    Bonbons.
    Echt Bremer Bonschen gibt es handgefertigt in der Bremer Bonbonmanufaktur…
  • Büddel
    Jutebeutel
  • "Ach, Sie sind‘n Butenbremer?"
    Ach, Sie sind aus Bremen, wohnen aber nicht mehr dort?
  • Danich für“ oder „Dafür nich“
    Keine Ursache.
  • "Dascha…"
    Das ist ja…
  • Dösbaddel
    Liebenswert für Dummkopf, nicht als Schimpfwort verwendet
  • "Eem."
    Eben.
  • "Bist du auch so'n Frostködel?"
    Frierst du auch so schnell?
  • "Ischa… (Freimaak)."
    Es ist ja… (Freimarkt).
  • "Ischa‘n büsch‘n lütsch."
    Das ist aber ein bisschen klein.
  • "Lust auf Kaffeesieren?"
    Sollen wir Kaffeetrinken gehen?
  • „Lüttsche“
    Kleines Kind
  • Einen Lüttschen nehmen
    Einen Schnaps trinken
  • Moin!"
    Guten Morgen, guten Tag! (Sagt man aber auch abends. Im Grunde immer verwendbar.)
  • "Ich will nach/nach’n… (Karstadt/Bett/Freimaak)"
    Ich will zu/ins/zum…(Karstadt/Bett/Freimarkt).
  • Nech?“
    „Nicht wahr?“ – kann universal an fast jeden Satz angehängt werden.
  • Muscha!“
    …ist die Antwort auf die Frage „Wie geht’s?“ und bedeutet so viel wie „Muss ja“.
  • Nieselpriem
    Miesepeter
  • „Plörre“
    Zu dünner Kaffee :-(
  • Puschen
    Hausschuhe
  • Komm in die Puschen!“
    Beeil dich..
  • "Das is aber heute wieder‘n Schmuddelwedder."
    Verdammt, regnet das!
  • Schnack
    Steht für ein Gespräch, welches sich zufällig ergibt.
  • Spökenkieker
    Geisterseher i.S.v. Pessimist/ Schwarzseher
  • "Tach auch!"
    Noch ein Gruß für alle Tageszeiten.
  • Torfkopp
    …ist jemand, der begriffsstutzig ist. Eine mögliche Erklärung für das Wort ist, dass es auf die damals ungebildeten Torfarbeiter verweist.
  • Tüdelich
    …werden etwas unbeholfene Personen bezeichnet
  • "Was‘n Tüünbüdel!"
    Einer, der Tünkram oder Dummtüch erzählt (also Unsinn, Lügen oder Spinnkram).
  • "Lass uns noch mal um den Pudding geh’n."
    Gehen wir noch eine Runde um den Block.
  • "Woll’n wir auf’n/up‘n Swutsch?"
    Wollen wir um die Häuser ziehen/einen trinken gehen?
  • "umzu"
    Drum herum; in der Umgebung


Bis bald in Bremen, oder besser gesagt „Moin“ :-)

Ihre Familie Pauls & das gesamte Munte-Team

Hotel Munte